„Himmelwärts“: Himmelfahrt im Hangar

Gut 200 Menschen ließen sich zum Himmelfahrtsgottesdienst „Himmelwärts“ auf das Gelände von „Agrarflug Helilift“ einladen. Im Helikopter-Hangar, umgeben von mehreren Hubschraubern als „Kulisse“ , ging Pfarrer Markus Möhl u.a. der Frage nach, warum die Menschen sich nach dem Himmel auf Erden sehnen und dabei immer wieder Enttäuschungen erleben. Sinnvoller sei es, die vielen einzelnen, himmlischen Momente aufmerksamer wahrzunehmen und darin Gottes Gegenwart zu entdecken. Firmen-Chef Dennis Beese berichtete im Gespräch mit Pfarrer Möhl, dass gut 5.500 Arbeitsstunden notwendig seien, um einen Hubschrauber flugtauglich zu machen. Den ersten Flug mit dem Käufer müssten die Monteure mitmachen, so ein ungeschriebenes Gesetz des Familienunternehmens.
Matthias Kleiböhmer (Unna) sorgte für die musikalische Begleitung und konnte die Gemeinde zum kräftigen Mitsingen animieren. Als „Give away“ bekamen die Besucher eine Hubschrauber-Schraube und eine Mutter, zwischen die sie einen Zettel mit „himmlischen Momenten“ befestigen konnten.
Beim anschließenden Besichtigen der Helikopter hatte Dennis Beese reichlich zu tun, um die Wissbegier der vielen großen und kleinen Interessierten zu stillen. Für das leibliche Wohl hatte sein Team Grillwürstchen spendiert, deren Kauferlös in die „Gemeindekasse“ ging.

Langjähriger Presbyter Kurt Manasse verstorben

Nach längerer, schwerer Krankheit musste die Evangelische Kirchengemeinde Ahlen kürzlich Abschied von ihrem langjährigen Presbyter Kurt Manasse nehmen, der im Alter von 65 Jahren starb. Manasse war seit 1996 Mitglied im Presbyterium und setzte vor allem als Baukirchmeister Akzente. Außerdem war er gewähltes Mitglied der Kreissynode des Kirchenkreises Hamm, wo er die Evangelische Kirchengemeinde Ahlen vertrat.
Besonders lagen Kurt Manasse die evangelischen Kindertageseinrichtungen am Herzen. Als Mitglied im Rat der Tageseinrichtung „auf der geist“ war er verlässlicher Ansprechpartner für Erzieherinnen und Eltern. Auch überregional setzte sich Manasse als Mitglied im Trägerverbund für die evangelischen Kindertageseinrichtungen im Evangelischen Kirchenkreis Hamm für die Ahlener Kitas ein.
„Mit Kurt Manasse verlieren wir einen liebenswürdigen Menschen, dem das Wohl seiner Kirchengemeinde sehr am Herzen lag und dessen ehrenamtliches Engagement weit über das normale Maß hinausging“, sagt Pfarrer Martin Frost, Vorsitzender des Presbyteriums. „Seine freundliche Art und seine vorbildliche Zuverlässigkeit werden uns sehr fehlen“, so Frost weiter. Die tiefe Anteilnahme der Gemeinde gelte seinen Familienangehörigen.

Ökumenisches Pfingstival diesmal auf Haus Küchen

Das traditionelle Ökumenische Pfingstival findet am Pfingstmontag (5. Juni) diesmal im Garten von Haus Küchen (Mallinckrodtweg 25) statt. Vor der malerischen Kulisse des ehemaligen Adelssitzes der Grafen von der Mark werden die Pfarrer Willi Stroband, Volkmar Schuster und Markus Möhl sowie weitere ökumenische Gäste den Gottesdienst gestalten, der erstmals um 11 Uhr beginnt (statt 10.30 Uhr). Im Anschluss wird ein Imbiss angeboten. Das Motto heißt „Voll begeistert“. Die Geistlichen der verschiedenen Konfessionen wollen der Frage nachgehen, was Menschen begeistert, woher diese Begeisterung kommt und wie man für Gott begeistert sein kann.
Wegen der geringen Parkplätze wird die Anreise mit dem Fahrrad empfohlen.

Himmelfahrt im Hubschrauber-Hangar

Erstmalig wird der gesamtgemeindliche Himmelfahrtsgottesdienst (25 Mai) in diesem Jahr auf dem Gelände von „Agrarflug Helilift“ (Warendorfer Straße 190) stattfinden.
Im Hangar des weltweit agierenden Hubschrauberunternehmens wird Pfarrer Markus Möhl den Gottesdienst am 25. Mai unter dem Motto „Himmelwärts“ halten, zu dem vor allem Familien eingeladen sind und der deshalb auch zur familienfreundlichen Zeit um 11.30 Uhr stattfindet. Für die musikalische Begleitung ist Matthias Kleiböhmer („Creative Kirche“, Witten) zuständig.
„Dennis Beese als Chef der Firma war sofort begeistert von dieser Idee“, berichtet Pfarrer Möhl von Gesprächen mit dem Leiter des traditionsreichen Familienbetriebs. Selbstverständlich habe man anschließend auch die Gelegenheit, sich die Hubschrauber etwas genauer anzuschauen und sich von Piloten die Funktionsweise erklären zu lassen. Wer Lust hat, kann sich dann noch bei einem kleinen Imbiss stärken.

(Foto: Agrarflug Helilift)

WDR 2-Moderator Uwe Schulz liest aus „Versöhnung“

In der Reihe „Auf ein Wort“ gastiert der Journalist Uwe Schulz, bekannt als WDR 2-Hörfunk-Moderator, am 19. Mai um 19.30 Uhr in der Pauluskirche. An diesem Abend wird er den Blick über das tagesaktuelle Geschäft des Journalismus hinaus auf übergreifende Themen richten, denen er sich in seinen inzwischen vier erschienenen Büchern ausführlicher gewidmet hat.
In seiner Interview-Sammlung „Nur noch eine Tür“ aus dem Jahr 2014 plädierte Schulz für eine sensiblere, freundlichere Kultur des Sterbens in Deutschland und stieß auf seinen Vortragsreisen dazu auf offene Ohren und große Zustimmung. In seiner jüngsten Story-Sammlung „Ver-söhnung“ geht er nun literarische Wege, um für ein neues Miteinander im Land zu werben. „Für mich ist Versöhnung entscheidend, damit jedem von uns das eigene Leben gelingt und allen zusammen das gemeinsame Leben“, sagt der Autor, der bei seiner Lesung in der Pauluskirche Auszüge aus seinen Storys über Versöhnung vorträgt, die laut Verlag alle auf authentischen Begebenheiten beruhen, und sich mit seinen Gästen über ihre eigenen Erfahrungen und Ansichten unterhalten wird.

Pfarrer Markus Möhl, der die Lesung zusammen mit Matthias Thon (Matthias Thon Online Buchhandel) organisiert hat, wird den beliebten Hörfunkmoderator zuvor in einem kurzen Talk vorstellen. Musikalische Beiträge und Gespräche mit „Überraschungsgästen“ werden den Abend bereichern. Der Eintritt ist frei; um eine Spende wird gebeten.

(Foto: WDR)

Mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede

Unter dem Motto „500 Jahre Reformation – Wer hat Grund zum Feiern?“ fand am 27. März eine Podiumsdiskussion im Pauluszentrum statt.
Prof. Dr. Matthias Haudel (Uni Münster, Uni Bielefeld) und Dr. Michael Kappes stellten in ihren Kurzvorträgen dar, was sich in den letzten 500 Jahren seit der Reformation getan hat. Beide betonten, dass die Gemeinsamkeiten die Unterschiede zwischen den Kirchen inzwischen überwiegen – der Glaube an Jesus Christus vereint. Luther habe die alte Kirche nicht spalten , sondern reformieren wollen. Früher wurde er dafür als Ketzer hingestellt, heute wird seine tiefreligiöse Absicht auch von der katholischen Kirche anerkannt.
Nach einem kurzen Film, in dem u. a. Bischöfe und Sprecher anderer Glaubensgemeinschaften ihre Meinung zur Reformation vorstellten, luden die Referenten zum offenen Gespräch ein und beantworteten die zahlreichen, interessierten Fragen der Zuhörenden.
Von Marina Schwandt

Geänderte Gottesdienstordnung am Karfreitag

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Ahlen hat beschlossen, an Karfreitag zwei zentrale Gottesdienste zu feiern – um 9.30 Uhr in der Pauluskirche und um 10 Uhr in der Christuskirche. Die Gottesdienste in der Paul-Gerhardt-Kirche und in Walstedde fallen aus. Außerdem werden an Karfreitag Gottesdienste im St. Franziskus-Hospital (10.30 Uhr), in Dolberg (15 Uhr) und um 15 Uhr in der Pauluskirche („Musikalische Andacht zur Sterbestunde Jesu“) stattfinden.

Osternacht „mal anders“ und schon um 22 Uhr

Die Osternacht wird in diesem Jahr mit einer anderen Liturgie gefeiert, kündigt Pfarrer Markus Möhl an. „Wir wollen vor allem viel singen, ähnlich wie in den Sing-along-Gottesdiensten“, sagt Möhl, der zusammen mit Lektorin Petra Fischer, Kantorin Larissa Neufeld und einem Projektchor den Gottesdienst gestalten wird. Neben vielen Taizé-Lidern werden auch aktuelle Glaubenslieder („Worship-Songs“)  zum Teil in englischer Sprache gesungen.  Biblische Lesungen zur Osternacht werden ebenso zu hören sein wie meditative Texte.
Schon vor dem Gottesdienst (gegen 21.50 Uhr), der auf Wunsch vieler Gemeindeglieder bereits um 22 Uhr (statt wie bisher um 23 Uhr) beginnt, trifft sich die Gemeinde vor der Kirche am kleinen Osterfeuer, an dem dann die Osterkerze entzündet wird. Danach wird  die Osterkerze in die noch dunkle Kirche getragen, in die die Gemeinde mit einzieht. Erst zur Lesung der Osterbotschaft wird der Kirchraum nach und nach erhellt und stimmungsvoll erleuchtet. Die Gottesdienstbesucher können wieder kleine Osterkerzen anzünden und mit nach Hause nehmen.

Erstmalig: „Kinderkirche“ gesamtgemeindlich

Zum ersten Mal wird am 22. April in der Christuskirche eine „Kinderkirche“ für die gesamte Gemeinde stattfinden, die die bisherigen Angebote an der Christuskirche und an der Paul-Gerhardt-Kirche vereinigt. Eingeladen sind Kinder von 5 bis 10 Jahren, die von 10 bis 13 Uhr spielen, singen, basteln und biblische Geschichten hören können. Auch ein Mittagessen gehört zum Programm. Um 13 Uhr findet dann ein Familiengottesdienst statt, zu dem die ganze Gemeinde – auch über die Kinderkirchen-Teilnehmer hinaus – eingeladen ist. Im Anschluss besteht noch die Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein bei Keksen, Kaffee und Saft.
Die Kinderkirche wird von Pfarrerin Martina Grebe und Pfarrer Markus Möhl gemeinsam mit einem Mitarbeitenden-Team geleitet. Auch Erzieherinnen der Kindertageseinrichtungen gehören zum Kinderkirchen-Team.

Anmeldung zum Download gibt es »hier

Taizé-Andacht: Bibeltexte in verschiedenen Sprachen

Zum Abschluss der diesjährigen Ökumenischen Bibelwochen laden die christlichen Kirchen Ahlens am Mittwoch, 12. April, um 21 Uhr zum Taizé-Gottesdienst in die Christuskirche ein. In dem dann stimmungsvoll beleuchteten Kirchraum werden die bekannten Taizé-Gesänge erklingen und biblische Texte in verschiedenen Sprachen gelesen. Die meditative Andacht lässt Raum für eigene Gedanken und verzichtet auf eine Bibelauslegung in Form einer Predigt.
Den Gottesdienst halten Pfarrerin Dr. Petra Gosda und Pfarrer Martin Frost. Der Flötenkreis und Kantorin Larissa Neufeld übernehmen die musikalische Gestaltung.