Bibelabend und Taizé-Andacht

Ein ökumenischer Bibelabend zum Buch Daniel findet am Dienstag, 5. April, um 19.30 Uhr in der Christuskirche statt. Das Motto lautet: „Engel, Löwen und ein Lied der Hoffnung“. Den Abschluss des Abends bildet gegen 21 Uhr eine Taizé-Andacht mit Pfarrerin Dr. Petra Gosda und Pfarrer Martin Frost. Die Andacht kann auch unabhängig von Bibelabend besucht werden.

Gebet der Religionen für den Frieden

Am morgigen Donnerstag (31. März 2022) sind Menschen aller Religionen und Konfessionen eingeladen, für den Frieden zu beten. Ab 18 Uhr laden die katholische und evangelische Kirche, die evangelische Freikirche, die Ditib-Gemeinde, die syrisch-orthodoxe St. Georg-Gemeinde und das Islamische Jugendzentrum zum „Friedensgebet der Religionen “ vor der St. Josef-Kirche (Rottmannstrasse 111) ein. Alle Teilnehmenden werden aus ihren jeweiligen Schriften zitieren und gemeinsame Gebete sprechen.
Die interreligiöse Zusammenarbeit hat in Ahlen eine lange Tradition. Zu einem Friedensgebet treffen sich die Vertreter allerdings zum ersten Mal.
Die Veranstaltung reiht sich ein in die Aktivitäten des Ahlener „Bündnis für den Frieden“, in dem sich Vertreter*innen der Parteien, der Organisationen, Verein, Wohlfahrtsverbände und Kirchen zusammengeschlossen haben.

Gemeindesekretär Eckhard Daasch verabschiedet

22 Jahre lang war Eckhard Daasch eine feste Säule der Evangelischen Kirchengemeinde Ahlen. Am vergangenen Sonntag wurde der in Hamm lebende Verwaltungsangestellte in einem Gottesdienst in der Christuskirche in den Ruhestand verabschiedet.

Über den Schreibtisch des Gemeindesekretärs gingen unzählige Taufanfragen, Konfirmationsanmeldungen, Hochzeitsurkunden, Mitteilungen über Bestattungen und alles weitere, was im Leben der Gemeindeglieder gerade so anlag. Der Kontakt mit den Menschen, die Zusammenarbeit mit Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen in der Gemeinde und dazu das selbständige Arbeiten haben ihm in all den Jahren am meisten an seinem Beruf gefallen.
Im Namen des Presbyteriums und der Gemeinde dankte Pfarrerin Cornelia Schütter in dem Gottesdienst Eckhard Daasch für seine langjährige Arbeit und überreichte ihm ein Geschenk.
Bei einem anschließenden Empfang vor der Kirche nutzten viele Gemeindeglieder die Gelegenheit, ihm persönliche Abschieds- und Segensworte mit auf den Weg zu geben.

Ganz geht Eckhard Daasch vorerst aber noch nicht. In der nächsten Zeit ist er an drei Tagen die Woche weiterhin im Gemeindebüro tätig, wo er seine Nachfolgerin Katrin Dudek in die Besonderheiten kirchlicher Verwaltung einarbeitet.

Spenden für die Ukraine


Stündlich steigen die Zahlen der Menschen, die die Ukraine verlassen, weil der feige Angriffskrieg des russischen Präsidenten ihr Leben bedroht hat. Sie haben ihre Wohnung oder ihr Haus verloren und oft alles, was sie besaßen. Über die Grenze fliehen sie nach Polen, Rumänien, Ungarn, die Slowakei und die Republik Moldau und suchen dort Schutz. Bislang haben sich mehr als 1,5 Million Menschen außer Landes in Sicherheit gebracht, die meisten von ihnen sind Frauen und Kinder.
Das evangelische Hilfswerk „Diakonie Katastrophenhilfe“ ist seit Beginn des Konflikts in 2014 über viele Jahre im Osten der Ukraine aktiv und verfügt sowohl in der Ukraine als auch in den Nachbarländern über ein Netzwerk von erfahrenen Nothilfeorganisationen.
Wenn Sie helfen wollen, die Notsituation der Kriegsflüchtlinge zu lindern, bitte wir Sie freundlichst um eine Geldspende an die „Diakonie Katastrophenhilfe“.

Warum Geldspende und keine Sachspende?
Dazu schreibt die „Diakonie Katastrophenhilfe“ auf ihrer Website:
„Die Hilfsbereitschaft, die auch unserem Hilfswerk seit Kriegsbeginn entgegengebracht wird, ist enorm. Uns erreichen stündlich Fragen, wie am besten geholfen werden kann. Aus unserer Sicht sind derzeit Geldspenden die effektivste Form der Hilfe. Wir sind mit unseren Partnern sowohl in der Ukraine als auch in den Nachbarländern aktiv. Für die Menschen, die in die Nachbarländer geflohen sind, bereiten wir Bargeldhilfen vor, so dass sie sich lebenswichtige Güter nach Bedarf kaufen können. Bargeld hilft den Menschen auf der Flucht am effektivsten.
Für die weltweiten Projekte nimmt die Diakonie Katastrophenhilfe keine Sachspenden entgegen. Hilfsgüter wie Lebensmittel, Hygieneartikel, Kleider und Plastikplanen für Unterkünfte kaufen wir in der Regel auf lokalen und regionalen Märkten ein. Damit ist sichergestellt, dass die Hilfsgüter den genauen Bedarf treffen und den Verhältnissen im Land und den Gewohnheiten der Menschen entsprechen. Zudem sind die Kosten geringer und die regionale Wirtschaft wird gestärkt. „

Weitere Informationen finden Sie hier.

„Auf die Stille lauschen“ – FreitagsKIRCHE zwischen Singen und Segen

„Viele Menschen sehnen sich danach, nicht ständig etwas leisten zu müssen, sondern aus dem Hamsterrad auszusteigen“, sagt Pfarrerin Dr. Petra Gosda aus Ahlen. Genau dieser Sehnsucht bietet die sogenannte FreitagsKIRCHE eine Heimat. Jeden ersten Freitag im Monat findet um 19 Uhr in der farbig angestrahlten und mit Kerzen beleuchteten Pauluskirche in Ahlen (Bismarckstr. 37) eine „Andacht am Abend“ statt.
Im Mittelpunkt steht jeweils eine biblische Geschichte, die von meditativen Elementen aus Taizé, wie liturgische Gesänge, Zeit der Stille und Abendlieder, umrahmt wird. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zum Kerzenanzünden und zur persönlichen Segnung. „In schwierigen Lebenssituationen tut es gut“, weiß die Seelsorgerin, „sich den Segen Gottes persönlich zusprechen zu lassen und daraus neue Kraft zu schöpfen.“
„Auf die Stille lauschen“ lautet das Motto der nächsten FreitagsKIRCHE am 4. März, die von Pfarrerin Dr. Gosda und Kantorin Larissa Neufeld sowie dem Jugendchor der Gemeinde gestaltet wird. Diese besondere Form der Abendandacht richte sich gerade auch an berufstätige Menschen, so die Theologin. Denn „sie bietet die Möglichkeit, zwischen dem Ende der Arbeitswoche und dem Beginn des Wochenendes innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und das eigene Leben vor Gott zu bedenken.“ (Susanne Schart)

Passionsandachten: „Bilder vom Kreuz Jesu“

„Bilder vom Kreuz Jesu“ – unter diesem Motto stehen die Passionsandachten in der Paul-Gerhardt-Kirche, die am 10. März um 19 Uhr beginnen.  Ehrenamtliche Lektorinnen und Lektoren gestalten die Andachten, in deren Mittelpunkt eine Bildbetrachtung über die Passion steht. Bis zum Gründonnerstag finden diese kurzen Gottesdienste, die Reinhold Leuthardt musikalisch begleitet, jeweils am Donnerstagabend statt.

Kreuzweg-Bilder für Kinder

Die Lebens- und Leidensgeschichte Jesu wird in einem Kreuzweg für Kinder anschaulich dargestellt, der in der Passionszeit (nach Aschermittwoch) in der Pauluskirche zu sehen ist. Dazu sagt Pfarrerin Dorothea Helling: „Die Frage nach dem Warum von Kreuz und Leiden macht vor niemandem halt. Und dennoch kann der Glaube daran, dass Gott selbst das Leid der Menschen mitträgt und es so mit ihnen teilt, zum Schlüssel werden, um mit Leid und Tod leben zu lernen“.
Die Pauluskirche ist dienstags bis freitags von 9 bis 18 Uhr, samstags von 9 bis 12 Uhr und zu den sonntäglichen Gottesdienstzeiten geöffnet.

„Woche der Brüderlichkeit“ beginnt

Am 6. März beginnt mit einem Vortrag von Lena Gorelik zum Thema „Wer wir sind“ die diesjährige „Woche der Brüderlichkeit“ in Ahlen, deren Programm auch die Evangelische Kirchengemeinde mitverantwortet.
Die Autorin beschreibt autobiografisch, wie eine Frau durch den Zwiespalt zwischen Stolz und Scham zu sich und einer eigenen Identität findet. Beginn ist um 17 Uhr im Goldschmiedemuseum (Oststraße 69). Der Eintritt beträgt 8 Euro (erm. 6 Euro).
Weitere Ausstellungen, Vorträge, Filmvorführungen und Stadtführungen stehen bis zum 22. März auf dem  Gesamtprogramm, das als Flyer zum Download bereitsteht: www.vhs-ahlen.de/news-artikel/woche-der-bruederlichkeit-2022.

Passionskonzerte für Kinder

Die Passionsgeschichte, die das Leiden Jesu Christi beschreibt, steht im Mittelpunkt eines Konzerts, das am 20. und 27. März jeweils um 16 Uhr in der Pauluskirche aufgeführt wird. Darin wird die Bibelgeschichte für Kinder anschaulich erzählt und mit Orgelmusik untermalt.
Den musikalischen Part übernimmt Kantorin Larissa Neufeld. Erzähler sind Pfarrerin Dorothea Helling und Kantor Andreas Blechmann.
Der Eintritt ist frei. Es gilt die 3G-Regelung. Es besteht Maskenpflicht.

Klimafasten: Blick auf Grundbedürfnis Ernährung

Auch in diesem Jahr lädt die Evangelische Kirchengemeinde wieder zum Klimafasten ein. „So viel du brauchst“ ist das Motto der Aktion, die diesmal eines der Grundbedürfnisse des Menschen in den Blick: die Ernährung. Themen sind u.a. Lebensmittelverschwendung,  ein respektvoller Umgang mit Lebensmitteln sowie klimafreundliche Rezepte. Eine Klimafastenbroschüre begleitet dabei durch die eigene Fastenzeit und gibt praktische Anregungen für den Alltag. Das kostenlose Heft kann heruntergeladen oder auch in Papierform bestellt werden (www.kircheundklima.de/klimafasten).

Darüber hinaus gibt es das Angebot einer Fastengruppe vor Ort, die sich immer freitags von 18.00  – 19.00 Uhr (ggf. online) trifft. Rückfragen und Anmeldungen bei Pfarrerin Martina Grebe (0176/14211051).