Christuskirche wird saniert und bleibt dafür geschlossen

Baukirchmeister Ulrich Schulte informiert darüber, dass derzeit die umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Christuskirche beginnen- Geplant sei eine ca. viermonatige Renovierungsphase, in der die Kirche geschlossen bleibt. Ziel ist es, die Kirche zur Adventszeit 2019 wieder in Betrieb zu nehmen.

Der gesamte innere Boden wird ausgekoffert und der nicht mehr gebrauchsfähige Unterboden entsorgt. Mit neuem Material wird ein neues Planum erstellt und darauf kommt der neue Kirchenboden aus grünem Sandstein aus dem Anröchter Steinbruch. Ebenfalls wird der Bodenbereich im Chorraum erneuert.

Parallel zum Boden wird die Heizungsanlage durch eine moderne Umluftheizung ersetzt, die das Kirchenschiff und den Chorraum in kürzester Zeit auf die richtige Temperatur aufheizt. Nach den Veranstaltungen regelt die Heizung die Temperaturen sehr schnell wieder herunter auf die Grundtemperatur, die für die Orgel benötigt wird und die dennoch energiesparend ist.

Ebenfalls wird die Decke der Kirche gedämmt.

Eine neue Beleuchtung wird eingebaut und der Chorraum soll eine farbige Beleuchtungsanlage bekommen, um zu gewissen Anlässen den Chorraum mit besonderer Beleuchtung in besondere Stimmungen versetzen.  

Wegen der Sanierungsarbeiten bleibt die Christuskirche für etwa vier Monate geschlossen.

Viktor Romanko konzertiert

Am Sonntag, 22. September 2019, gastiert wieder Viktor Romanko in Ahlen. Das Konzert beginnt um 17.00 Uhr, diesmal in der Paul-Gerhardt-Kirche. Romankos musikalisches Spektrum spannt einen Bogen von Klassik, Originalmusik, volkstümlicher Musik bis hin zur Rock- und Popmusik. Er gilt als der Improvisationskünstler auf dem Knopfgriffakkordeon (Bajan). Mit bekannten Melodien, die er spontan auf der Bühne in verschiedenen Stilrichtungen zu neuen Kompositionen verwandelt, begeistert er immer wieder das Publikum. Nicht nur Musikpädagogen, Studenten und Kenner der Akkordeonszene bewundern den außergewöhnlichen Künstler, sondern auch die zahlreichen Konzertbesucher, die das Instrument Akkordeon in dieser Perfektion noch nie hören konnten.

Der Eintritt ist frei, es wird um eine Kollekte am Ausgang gebeten. http://www.viktor-romanko.com

Urlaub ohne Koffer – Tradition fortgesetzt

Mittlerweile zum vierten Mal fand das ökumenische Seniorenprojekt „Urlaub ohne Koffer“ im Ahlener Süden statt. 26 Seniorinnen und Senioren trafen sich vom 12. bis 16. August in der Ludgerikirche, um gemeinsam Gottesdienste zu feiern, zu singen und zu basteln. Dabei entstanden unter der Leitung von Waltraud Bohnet weiße Friedenstauben. Für die körperliche Fitness (Sitzgymnastik) war Bettina Neuhaus zuständig. Das Motto waren die vier Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer. Passend dazu ging es am Donnerstag mit dem Bus zur Ahlener Feuerwehr, den der Förderverein Diakonie Ahlen gesponsort hatte. Für die Mittagspausen waren wieder bequeme Liegen in der Kirche aufgestellt worden.

Zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen aus der katholischen Gruppe „Hilfe vor Ort“ und der evangelischen Frauenhilfe hatten jeden Tag Frühstück, Mittagessen und Kaffeetrinken vorbereitet. Begleitet wurde die Freizeit von Sabine Holzkamp (Caritas), Pfarrer Joseph Thota (kath. Gemeinde) und Pfarrer Martin Frost (evangelische Gemeinde).
2020 ist der nächste Urlaub ohne Koffer wieder in der Christuskirche geplant.

Tagesausflug: Pest-Ausstellung in Herne

Eine Tagesfahrt zum Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Herne bietet die Evangelische Kirchengemeinde Ahlen am Samstag, dem 26. Oktober, an. Das Ziel ist die Sonderausstellung „PEST!“. Erstmals wird die Geschichte der Pest in einem großen kulturhistorischen Format präsentiert und zeigt über 300 Objekte aus Archäologie, Geschichte und Kunstgeschichte, um die tödliche Krankheit näher zu beleuchten. Das LWL-Museum für Archäologie in Herne beschäftigt sich als weltweit erstes Museum in einer großformatigen Ausstellung umfassend mit der Pest.
Gab es den berühmten Pestdoktor mit der Schnabelmaske wirklich? Und welche Spuren hat die Pest in Westfalen hinterlassen? Diesen und weiteren Fragen geht die Sonderausstellung des LWL-Museums für Archäologie nach.

Die Anmeldung zur Museumsfahrt ist ab sofort möglich im Gemeindebüro der Evangelischen Kirchengemeinde Ahlen, Tel. 81350, oder bei Pfarrerin Martina Grebe, Tel. 73500. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen.

Sommerkirche mit Chormusik

Zum dritten Mal in Folge hat der Chor der Heinrich-Schütz-Woche unter Leitung von Prof. Hans Jaskulsky in der Pauluskirche einen Gottesdienst im Rahmen der Sommerkirche mitgestaltet.Die Teilnehmer der Chorwoche des Internationalen Arbeitskreises für Musik erarbeiteten in Freckenhorst unter dem Motto „Komm in meinen Garten – klingende Wanderung durch Gärten der Liebe, Lüste, Labyrinthe und durch das Hohelied Salomonis“ in diesem Jahr ein blumiges Programm mit Vokalmusik aus fünf Jahrhunderten. Unterstützt wurden sie von Stimmbildnerin Anna Kristina Naechster und Korrepetitorin Eva Chahrouri. Im Gottesdienst am 1. August brachten sie u. a. Werke von Max Bruch, Johann Crüger und Heinrich Schütz zu Gehör. Die Gemeinde bedankte sich für die gelungenen Darbietungen schon während des Gottesdienstes und am Ende mit herzlichem Applaus.

E-Bikes für Pfarrerinnen und Pfarrer

Im Rahmen seines Mobilitätskonzepts hat der Evangelische Kirchenkreis Hamm einige Pfarrerinnen und Pfarrer jetzt mit einem E-Bike ausgestattet. Mit diesem Konzept verfolgt der Kirchenkreis das Ziel, im Bereich „Dienstliche Mobilität“ mehr und mehr vom Auto auf das Fahrrad, Öffentliche Verkehrsmittel und E-Mobilität umzusteigen und damit durch Minimierung des CO2-Ausstoßes einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Das Mobilitätskonzept schließt an die langjährigen Bemühungen des Kirchenkreises um Klimaschutz an, die u.a. das Energiemanagement in den Gemeinden, das Projekt „Autofasten“ seit 2014 und Klimasynoden im Kirchenkreis umfassen. Durch Förderprogramme der Finanzgemeinschaft zur energetischen Sanierung von Gemeindehäusern, Pfarrhäusern und Kreiskirchenamt sowie durch den flächendeckenden Einsatz von Ökostrom konnten gerade im Gebäudebereich effektive energetische Einsparungen und Klimaschutzeffekte erzielt werden. Das Mobilitätskonzept baut auf das Mobilitätskonzept der Evangelischen Kirche von Westfalen auf und nutzt insbesondere das dort bereit gestellte Konzept „Kirchenrad“.

Die Berufsgruppe der Pfarrerinnen und Pfarrer wurde ausgewählt, weil sie diejenigen sind, die die meisten Kilometer mit ihrem privaten PKW als Dienstfahrten zurücklegen und dabei vornehmlich im Nahbereich bis zu 10 Kilometern unterwegs sind. Für solche Distanzen ist der Einsatz eines Pedelec besonders geeignet. Die Kosten für die Anschaffung des „Kirchenrades“  trägt der Evangelische Kirchenkreis Hamm.

Als Ziele des Konzepts nennt der Kirchenkreis u.a. die Verringerung des CO2-Ausstoßes, die Vorbildfunktion im öffentlichen Raum und  das Kirchenrad als  Baustein zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (Salutogenese) im Evangelischen Kirchenkreis Hamm.