Heiligabend: Noch Plätze frei

Die Evangelische Kirchengemeinde Ahlen weist darauf hin, dass noch Plätze in den Abendgottesdiensten an Heiligabend um 19 Uhr in St. Lambertus Walstedde, um 21 Uhr in der Christuskirche und der Paul-Gerhardt-Kirche und um 23 Uhr in der Pauluskirche frei sind. Alle Gottesdienste unterliegen der 3G-Regel und es besteht während der gesamten Zeit Maskenpflicht. Um an den Gottesdiensten teilzunehmen, ist eine vorherige Anmeldung bis Freitagmittag (24.12.) über das Gemeindebüro möglich (02382-81350, HAM-KG-Ahlen@kirchenkreis-hamm.de).

Vereinbarung unterschrieben

Mit einer schriftlichen Vereinbarung haben kürzlich der Förderverein der Paul-Gerhardt-Kirche und die Evangelische Kirchengemeinde Ahlen ihre künftige Zusammenarbeit beschrieben. „Wir freuen uns über ein neues Kapitel des Miteinanders“,, sagt Pfarrerin  Dorothea Helling, die zusammen mit Horst Schulte vom Förderverein federführend in den Gesprächen war. „Wir haben uns besonnen darauf, dass wir gemeinsam an verschiedenen Stellen an derselben Sache arbeiten: der Gemeinschaft in Jesu Namen“, ergänzt Schulte.. Zur Feier der unterzeichneten Vereinbarung lud der Förderverein zu einem Buffet ein. Als Symbol der Zusammengehörigkeit überreichten die Mitglieder des Presbyteriums ein Kreuz, in dem das Vaterunser geschrieben ist.

Westfälische Krippe zu besichtigen

Viele Jahre konnte die aus Lindenholz handgeschnitzen Krippenfiguren von Alfons Reiberg im Heimatmuseum an der Wilhelmstraße besichtigt werden. Ab 1985 war sie Standardkrippe während der dortigen Krippenausstellungen, in der handgefertigte Krippen, Figuren und Bilder von Ahlenern gezeigt wurden. Die von der Bevölkerung stark frequentierten Ausstellungen wurden jeweils durch Vorträge Ahlener Pfarrer begleitet. Die 1,30 m großen Krippenfiguren schuf der Künstler Alfons Reiberg nach und nach mit Gesichtern, wie sie auch im Münsterland anzutreffen sind. Durch die textile Gestaltung von Josefine Reiberg und Waltraud Bohnet wurden die Figuren von Maria und Josef, dazu das Jesuskind in der Krippe, zwei Hirten und ein Engel, alle in einem Stall mit einem Schäfchen zur Westfälischen Krippe.

Alfons Reiberg, der auch andere künstlerische Arbeiten wie Seidenstickerei und Exponate aus Ton im Heimatmuseum ausstellte, starb am 30.11.2005 in seiner Heimatstadt Ahlen. Zuvor hatte er die Westfälische Krippe der Paul-Gerhardt-Kirche und dem dortigen Förderverein übergeben mit der Bitte, diese jährlich dorte zu Weihnachten auszustellen. Die Westfälische Krippe nahm jedes Jahr vor Weihnachten auch an der Krippenausstellung in der Maschinenhalle im Maximillianpark Hamm teil.

Im Rahmen der Aktion „Offene Kirche, Krippenbesichtigung“ wurde seit 2010 jedes Jahr in der Paul-Gerhardt-Kirche der Stall zu Bethlehem mit der Krippe neben dem raumhohen Weihnachtsbaum im Chorraum aufgestellt. Auch in diesem Jahr kann die Westfälische Krippe wieder in der Paul-Gerhardt-Kirche von Weihnachten bis Epiphanias/Heilige Drei Könige in der Zeit von 15 bis 17 Uhr täglich besichtigt werden. Von 16.00 bis 16.30 Uhr wird Reinholdt Leuthardt auf der Lobback-Orgel weihnachtliche Choräle spielen. Die Frauenhilfe hat sich wieder bereiterklärt, die Betreuung in den Öffnungszeiten zu übernehmen. Eine Spende für die Kirchenmusik wird erbeten.

Weihnachtsgottesdienste im Überblick

Wir freuen uns schon sehr darauf, mit Euch gemeinsam Weihnachten zu feiern – das wird ein Fest! Und damit Ihr wisst, wann und wo wir uns treffen können, haben wir alle einmal in einem Überblick für Euch aufgelistet – und Ihr seid so was von eingeladen! Bitte achtet auf die Hinweise “mit Anmeldung“, das geht dann über das Gemeindebüro (02382-81350, HAM-KG-Ahlen@kirchenkreis-hamm.de). Und denkt an Maske, 3G-Nachweis und Personalausweis.

1. Ökumenischer Heiligabend im Sportpark Nord

Die Idee sollte eigentlich schon im letzten Jahr umgesetzt werden, dann kam aber der “harte Lockdown“ dazwischen. Und weil viele Gemeindeglieder diese Idee so gut fanden, haben sich die Verantwortlichen in der katholischen, der evangelischen und der freikirchlichen Gemeinde gesagt: Dann machen wir es eben in diesem Jahr. Am 24. Dezember kann also der “1. Ökumenische Heiligabend“ gemeinsam gefeiert werden. Nur der Ort hat sich geändert. Statt Wersestadion heißt der „Austragungsort“ jetzt Sportpark Nord, in dem die katholische, evangelische und freikirchliche Gemeinde insgesamt drei Gottesdienste anbieten: Um 14.30 Uhr feiert Pfarrerin Dorothea Helling (evangelische Kirche) einen Familiengottesdienst mit einem ökumenischen Kinderchor (Leitung: Kantorin Larissa Neufeld) und musikalischer Unterstützung aus der evangelischen Freikirche. Um 16 Uhr schließt sich ein Familiengottesdienst an, den Pfarrer Markus Möhl (evangelische Kirche) und Pastoralreferent Ralf Peters (katholische Kirche) gestalten. Für die musikalische Begleitung sorgt die ökumenische Kirchenband, die schon vom Pfingstival bekannt ist. Um 17.30 Uhr werden dann Pfarrer Joseph Thota (katholische Kirche) und Pfarrer Markus Möhl (evangelische Kirche) einen Gottesdienst halten, für den die Mezzosopranistin Annika van Dyk gewonnen werden konnte. Begleitet wird sie von Kantorin Larissa Neufeld. Eine feierliche Atmosphäre wird in allen Gottesdiensten Michael Oertel („Order a Party“) mit Lichteffekten auf den Rasen und die Bühne zaubern und gleichzeitig für den guten Ton sorgen.
“Wichtig ist vor allem, dass man sich ein warmes Sitzkissen oder eine Decke zum Draufsetzen mitbringt, weil die Tribüne aus Stein besteht“, weist Pfarrer Möhl auf die richtige Ausstattung hin. Auch warme Kleidung und weitere Decken zum Wärmen seien sicher angebracht, so der Pfarrer. In jedem Gottesdienst sei Platz für etwa 800 Personen.
Der Zutritt zum Stadiongelände erfolgt nur über das Haupttor am Parkplatz (nicht über das Vereinsheim). Zur Tribüne kommt man über den Aufgang im rechten Turm, wo man an drei Checkpoints einen der 3G-Nachweise vorzeigen muss und anschließend mit einem farbigen Bändchen ausgestattet wird.
Die Stadt Ahlen weist noch darauf hin, dass der Sportpark Nord wegen einer Baustelle nicht über die Straße “Im Elsken“ zu erreichen ist, sondern nur über die Umleitung über Parkstraße und Bürgermeister-Corneli-Ring.

Briefe zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember

Es reicht nicht, über Ungerechtigkeit und Gewalt in der Welt zu klagen – wichtig ist es, aktiv etwas dagegen zu tun!“, sagt Dr. Petra Gosda. Deshalb beteiligt sich die Schulpfarrerin zum wiederholten Mal zusammen mit ihrem Ev. Religionskurs der Stufe 12 am Bischöflichen Berufskolleg St. Michael in Ahlen am jährlichen Briefmarathon von Amnesty International. Jedes Jahr nehmen weltweit zahlreiche Jugendliche in Schulen und Jugendverbänden an dieser Aktion teil. Rund um den internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember werden Briefe an Menschen in Not und an Regierungen versendet, um auf Menschenrechtsverletzungen in verschiedenen Ländern aufmerksam zu machen. Auch in diesem Jahr möchte Dr. Gosda mit ihrem Religionskurs andere Schulklassen und Kurse einladen, sich auf der Homepage von Amnesty International (www.amnesty.de) zu informieren und sich ebenfalls aktiv am Briefmarathon zu beteiligen. „Es ist so leicht“, erinnert die Schulpfarrerin: „Durch deine Unterschrift kannst du die Menschenrechte durchsetzen und Unschuldige aus dem Gefängnis befreien.“ Auskunft erteilt Dr. Petra Gosda: petra.gosda@kirchenkreis-hamm.de
(Text: Susanne Schart, Foto: http://www.pixabay.com)

Rusmawati Gultom mit süßen Grüßen aus Indonesien

Rusmawati Gultom, Diakonie aus der Partnerkirche „Hurra Kristen Indonesien“, die kürzlich auch in der Kirchengemeinde Ahlen zu Gast war, schickt süße Grüße aus ihrem Heimatland. Seit ihrer Rückkehr in ihre indonesische Heimat im Sommer arbeitet Gultom im Zentralbüro der HKI und setzt sich weiterhin für die Partnerschaftsarbeit zwischen der HKI und dem Kirchenkreis Hamm ein.

Lesen Sie hier den Bericht:

Weihnachtsbasar gut besucht

Zu einem weihnachtlichen Basar hatte die Evangelische Kirchengemeinde Ahlen am vergangenen Samstag vor der Paul-Gerhardt-Kirche eingeladen. Der Förderverein Paul-Gerhardt-Kirche hatte den Basar unter geschmückten Zelten vorbereitet und trotz Dauerregens nahmen viele Menschen das Angebot gerne an. Von den liebevoll ausgestellten, vorab gespendeten Advents- und Weihnachtsartikeln fanden viele einen neuen Besitzer. So konnten Spenden zugunsten des Fördervereins eingenommen werden. Auch das Angebot von Glühwein, nichtalkoholischen Getränken und Bratwürstchen wurde gern wahrgenommen. Eine besondere Note bekam der Basar durch den Auftritt des Instrumentalkreises der Pauluskirche, bestehend aus einer Gruppe von Eltern mit Kindern, die adventliche Musik präsentierten. Die aktuellen Corona-Regeln wurden von den Teilnehmern des Basars gut beachtet. Der Förderverein Paul-Gerhardt-Kirche freute sich, dass nach fast zwei Jahren wieder eine, wenn auch kleine, Veranstaltung durchgeführt werden konnte.