Presbyterium erstellt Sicherheitskonzept für Gottesdienste

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Ahlen hat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag einstimmig beschlossen, Schutzkonzepte für die einzelnen Kirchen zu erstellen, um dort wieder Gottesdienste zu feiern.
Am Montag (4. Mai) hat sich dazu eine Arbeitsgruppe getroffen, die das von der westfälischen Landeskirche vorgelegte Sicherheitskonzept an die Gegebenheiten der jeweiligen Kirche anpassen wird. „Wir nehmen uns Zeit mit der Ausgestaltung eines Konzeptes, das trotz Angst und Gefahr eine Feier im Geist Gottes zulässt“, sagt Pfarrerin Dorothea Helling, Vorsitzende des Presbyteriums. Deshalb würden bis Pfingsten zunächst weiter keine Gottesdienste stattfinden. „Die uns bereits vorgegebenen Maßregeln zeigen, dass Gottesdienste, wie wir sie noch bis Anfang März kannten, unter Bedingungen der Corona-Infektions-Gefahr nicht stattfinden können“, so die Theologin weiter. Strenge Verbote wie das Verbot zu singen und sich einander zu nähern seien eine starke Beeinträchtigung, aber es sei wichtig, die Feier der Gemeinschaft mit Gott wieder zu ermöglichen. 

Seit dem 1. Mai ist es grundsätzlich wieder gestattet, unter zahlreichen Auflagen Gottesdienste zu feiern. So müssen z.B. ausreichend Desinfektionsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden und die „Einbahnstraßenregelung“ für das Betreten und Verlassen der Kirche muss gewährleistet sein.