Jugendtreff „Chaoszentrale“ feiert 10-Jähriges

Mit gleich zwei Veranstaltungen feiert der offene Jugendtreff „Chaoszentrale” sein 10-jähriges Bestehen.
Bereits zum vierten Mal findet am 9. September im Garten der ehemaligen Neustadtkirche ein großes Menschenkickerturnier statt, bei dem 12 Mannschaften um den Titel kämpfen. Ab 12 Uhr sind Zuschauer herzlich willkommen, denen neben dem Spaß auch einiges für das leibliche Wohl angeboten wird. Außerdem gibt es eine Hüpfburg und Animation durch die Ahlener „Spielerei”. Ende des Turniers ist gegen 18 Uhr. Zuvor werden die Gewinner der Tombola mit tollen Preisen belohnt. Der Erlös kommt den Teilnehmern der Chaoszentrale zu gute.
Am 30. September folgt dann der „Galaabend” in der Paul-Gerhardt-Kirche, der ab 19 Uhr mit Sektempfang und Kanapees, einem bunten Programm mit Präsentation der vergangenen 10 Jahre sowie Gesang- und Tanzdarbietungen lockt. Im Anschluss wird im Gemeindesaal mit DJ Tobi das Jubiläum mit einer großen After-Show-Party gefeiert. Abgerundet wird die Veranstaltung mit einer Tombola, bei der ein Mercedes Cabrio für ein Wochenende, Essensgutscheine, Karten für die örtlichen Sportvereine und viele andere Preise verlost werden.

Sommerkirche gestartet: Beginn jetzt schon um 20.30 Uhr

Die Andachten im Rahmen der „Sommerkirche“ sind gestartet. Jeden Donnerstag in den Sommerferien lädt die Evangelische Kirchengemeinde zu den ruhigen Gottesdiensten in der Pauluskirche (Raiffeisenstraße Ecke Bismarckstraße) ein, in denen das Abendmahl gefeiert wird. In diesem Jahr beginnen die Andachten auf vielfachen Wunsch schon um 20.30 Uhr (statt 21 Uhr).  Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich persönlich segnen zu lassen. Musikalisch ist der Gottesdienst von ruhigen Liedern und Musikstücken bestimmt, die am Klavier oder von weiteren Instrumenten begleitet werden.
Schon eine Stunde vor Beginn der „Sommerkirche“ werden wieder leckere Grillwürstchen angeboten.

Morgenchor-Konzert: „Wo die Liebe brennt“

Zu einem sommerlichen Liederabend lädt der Morgenchor der Christuskirche am 4. August um 17.00 Uhr in das Gotteshaus an der Gemmericher Straße ein. Das Konzert unter dem Motto „Wo die Liebe brennt“ stellt Menschen- und Gottesliebe in Ton und Klang vor. Eine bunte Mischung aus geistlichen Gesängen, Volksliedern und modernen Rhyth-men erzählt von der Liebe, manchmal von Leid und Einsamkeit, sowie von Trost und Geborgenheit.
Als besondere Gäste werden Rudolf Pollex (Gitarre) und Pfarrer Martin Frost (Texte) den Liederabend mitgestalten. Einige Lieder werden gemeinsam mit den Konzertbesuchern gesungen. Der Eintritt ist frei; um eine Spende wird gebeten.

„Du siehst mich“: Ökumenischer Stadtfestgottesdienst am 9. Juli

Auch beim diesjährigen Stadtfest feiern die christlichen Kirchen am Sonntagmorgen (9. Juli) um 11 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst, der diesmal unter dem Motto „Du siehst mich“ steht. Pfarrer Dr. Ludger Kaulig (Katholische Kirchengemeinde), Pfarrer Markus Möhl (Evangelische Kirchengemeinde), Pfarrer Volkmar Schuster (Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde), Simon Sougaris (Griechisch-Orthodoxe Gemeinde) und Pfarrer Josef Harman (Syrisch-Orthodoxe St. Georg-Gemeinde) greifen damit die biblische Losung des Deutschen Evangelischen Kirchentages auf, der im Mai in Berlin stattfand. „Wir würden uns natürlich freuen, wenn sich wieder so viele Menschen wie beim Pfingstival im Juni in ökumenischer Gemeinschaft auf dem Marktplatz versammeln“, hofft Pfarrer Markus Möhl auf zahlreiche Gottesdienstbesucher. Wie schon beim letzten Stadtfestgottesdienst werden auch diesmal viele moderne geistliche Lieder gesungen. Dazu hat sich eigens eine Band  unter der Leitung von Kantor Andreas Blechmann gegründet.

Konzert mit Schlager, Musical und Pop: „Summer Night Songs“

Mit einem bunten Musikprogramm von Pop über Musical bis Schlager wollen Larissa Neufeld (Klavier) und Pfarrer Markus Möhl (Gesang) bei den „Summer Night Songs“ am 30. Juli um 18 Uhr in der Pauluskirche das Publikum erfreuen. „Wir haben gedacht, dass wir das, was den Leuten bei den Sing-along-Gottesdiensten Spaß macht, einfach nochmal in einer anderen Form anbieten“, berichtet Kantorin Neufeld über die Entstehung dieser Konzertidee. „Es gibt aber auch noch einen weiteren Grund für diesen Liederabend“, erläutert Pfarrer Möhl. Für die neuen Gottesdienstformate wie „Sing along“ oder die Reihe „Kirche woanders“, die mit dem Himmelfahrtsgottesdienst bei „Agrarflug Helilift“ gestartet ist, benötige man zusätzliches Material und mobil einsetzbare Technik , die u.a. aus Spenden finanziert werden sollen. „Wir würden uns deshalb natürlich freuen, wenn das Konzert unserem Publikum gefällt und unsere Spendenbox reichlich gefüllt wird“, hofft Larissa Neufeld auf regen Zuspruch. Dafür hat sie mit Markus Möhl ein buntes Musikprogramm zusammen gestellt, das von Udo Jürgens-Songs über Stücke aus „Les Misérables“ bis hin zu Frank Sinatra, den Beatles und Adriano Celentano reicht. Natürlich wird auch das Publikum wieder zum Mitsingen eingeladen. Nach dem Konzert werden noch kleine Häppchen zu kühlem Wein und anderen Getränken angeboten.

„Mensch, Martin“: Kindermusicaltag des Kirchenkreises

Zu einem Kindermusicaltag am 8 Juli laden die Evangelische Kirchengemeinde Ahlen und der Evangelische Kirchenkreis Hamm gemeinsam ein. Ab 10 Uhr heißt es in der Christuskirche (Gemmericher Straße) „Mensch Martin!“. Erarbeitet wird ein Musical, das auf humorvolle Weise und mit schmissigen Songs das Leben des Reformators Martin Luther nacherzählt. Szenen werden geprobt, Lieder einstudiert und Tanzschritte geübt. Parallel dazu hat sich eine Band fetzige Musik erarbeitet. So werden der Ablass-Blues, der Thesen-Rap und der Bibelübersetzersamba gemeinsam gesungen. Tolle Lieder und Arrangements mit Ohrwurmpotenzial sowie Texte, die den Mönch Martin als Mensch zeigen, machen das Stück nicht nur für Kleine attraktiv.
Die Leitung des Kindermusicaltages, an dem auch die Evangelische Singschule an der Pauluskirche Hamm beteiligt ist, haben neben dem Team der „Kinderkirche“ Kantorin Larissa Neufeld, Kreiskantor Heiko Ittig und Pfarrer Markus Möhl. Das Abschlusskonzert mit der Aufführung des Musicals beginnt um 17 Uhr in der Christuskirche. Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldungen über Kantorin Larissa Neufeld, mb-neufeld@online.de.

Sommersynode des Kirchenkreises: Mehr Vielfalt in Gottesdiensten

Die Sommersynode des Evangelischen Kirchenkreises Hamm trat am Mittwoch (21. Juni) im Gemeindezentrum der Christuskirche in Hamm Westen zusammen. Darunter waren auch Abgeordnete des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Ahlen. Themenschwerpunkte waren der Bericht des Superintendenten und die Weiterführung der Beratungen zur Bedeutung und Stärkung des gottesdienstlichen Lebens, die mit der Sommersynode 2016 aufgenommen worden waren.
Die Synode verabschiedete auf dieser Grundlage einen Antrag an die Landessynode der Westfälischen Landeskirche, die Kirchenordnung der veränderten Wirklichkeit in den Gemeinden anzupassen. Damit sollen besonders fünf Ziele erreicht werden. So möchte die Kreissynode Hamm  die zentrale Bedeutung des Gottesdienstes bewahren und fördern. Sie ist aber überzeugt, dass dafür eine größere Vielfalt nicht nur von Gottesdienstformen, sondern auch von Zeiten und Orten nötig ist. Das geschieht bereits an vielen Stellen im Kirchenkreis mit gut besuchten Abendgottesdiensten, Taizé-Gebeten oder auch der Jugendkirche. Diese sollen künftig gleichberechtigt zu den traditionellen Sonntagsmorgen-Gottesdiensten stattfinden können.
Die Kreissynode ist das kirchenleitende Gremium der Evangelischen Kirche im Bereich Ahlen, Bönen, Hamm, Sendenhorst, Werl-Hilbeck und Werne, so zu sagen das Kirchenparlament für rund 83.000 evangelische Christinnen und Christen in den zwölf evangelischen Kirchengemeinden der Region. Sie setzt sich zusammen aus 108 gewählten Vertreterinnen und Vertretern der Kirchengemeinden und Synodalen Dienste (je zur Hälfte so genannte Laien und Pfarrerinnen oder Pfarrer) und berufenen Mitgliedern. Der Kreissynodal-Vorstand wird gewählt und besteht aus dem Superintendenten und seiner Vertreterin, dem Schriftführer sowie einem weiteren theologischen Mitglied und fünf „Synodal-Ältesten“. Die Synode im Kirchenkreis Hamm tagt in der Regel zweimal im Jahr.

„Feuer und Flamme“: Sing-along-Gottesdienst am 11. Juni

Nachpfingstlich wird der nächste Sing-along-Gottesdienst am 11. Juni um 17 Uhr in der Pauluskirche thematisch gestaltet sein: „Feuer und Flamme“ heißt das Motto dieses Gottesdienstformats, bei dem die Gemeinde zum Mitsingen von weltlichen und kirchlichen Lidern eingeladen ist. „Wir haben wieder eine schöne Auswahl an Liedern getroffen, bei der die Gottesdienstbesucher nach Herzenslust mitsingen können“, kündigt Pfarrer Markus Möhl an, der die Idee zu dieser besonderen Art der Gottesdienstgestaltung hatte. Am Piano übernimmt Kantorin Larissa Neufeld die musikalische Begleitung zusammen mit Mitgliedern der Jugendband. Hinzu kommen Gebete und Texte, die sich auf das Pfingstfest beziehen.

Museumsfahrt nach Bonn: Ausstellung über den Iran

Am 8. Juli bietet die Evangelische Kirchengemeinde Ahlen eine Tagesfahrt zur Ausstellung „Iran: Frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste“ in Bonn an. Auch die Schau „Der persische Garten. Die Erfindung des Paradieses“ ist in der Kunst– und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland zu sehen. Vom ewigen Schnee bis in die Gluthitze der Wüste ist der Iran ein Land der Kontraste, die die Exponate zeigen. Auch die Entstehung von Dörfern, Städten und Staaten sowie Handwerk und Handel wird dokumentiert. Die Kosten inkl. Busfahrt sowie Eintritt für beide Ausstellungen und einstündiger Führung betragen 25 Euro. Kinder in Begleitung eines Erwachsenen zahlen 15 Euro. Die Reiseleitung hat Pfarrerin Martina Grebe. Eine Anmeldung über das Gemeindebüro (Tel.: 02382-81350) ist ab sofort möglich.

Auswertung des Gottsdienstkonzepts: Rückmeldungen erbeten

Im vergangenen Jahr hatte das Presbyterium ein neues Gottesdienstkonzept beschlossen, das ein Jahr lang ausprobiert werden sollte. Die Neuerungen bestanden u.a. darin, dass die Gottesdienste in der Pauluskirche um 9.30 Uhr (statt 10 Uhr) und in der Paul-Gerhardt-Kirche um 11 Uhr (statt 9.30 Uhr) beginnen. Eine Auswertung nach einem Jahr soll nun durch Rückmeldungen der Gemeinde geschehen.
„Wir bitten die Gottesdienstbesucherinnen und –besucher, sich nach den Gottesdiensten an die Pfarrerinnen und Pfarrer oder an die Mitglieder des Presbyteriums zu wenden, um ihre Erfahrungen mit den Gottesdienstzeiten weiter zu geben“, wirbt Pfarrer Martin Frost, Vorsitzender des Presbyteriums, um die rege Beteiligung der Gemeinde an dem Auswertungsprozess. Rückmeldungen seien natürlich auch auf anderen Wegen wie z.B. E-Mails, Briefe oder Gespräche in den Gemeindegruppen möglich, so Pfarrer Frost weiter.
Die Reaktionen der Gemeinde werden nach den Sommerferien durch das Presbyterium gesichtet. Danach wird das Leitungsgremium der Gemeinde in einen Diskussionsprozess eintreten, an dessen Ende ein zukunftsweisendes Gottesdienstkonzept stehen soll. Damit ist aller Voraussicht nach spätestens im Herbst diesen Jahres zu rechnen.