Sommersynode des Kirchenkreises: Mehr Vielfalt in Gottesdiensten

Die Sommersynode des Evangelischen Kirchenkreises Hamm trat am Mittwoch (21. Juni) im Gemeindezentrum der Christuskirche in Hamm Westen zusammen. Darunter waren auch Abgeordnete des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Ahlen. Themenschwerpunkte waren der Bericht des Superintendenten und die Weiterführung der Beratungen zur Bedeutung und Stärkung des gottesdienstlichen Lebens, die mit der Sommersynode 2016 aufgenommen worden waren.
Die Synode verabschiedete auf dieser Grundlage einen Antrag an die Landessynode der Westfälischen Landeskirche, die Kirchenordnung der veränderten Wirklichkeit in den Gemeinden anzupassen. Damit sollen besonders fünf Ziele erreicht werden. So möchte die Kreissynode Hamm  die zentrale Bedeutung des Gottesdienstes bewahren und fördern. Sie ist aber überzeugt, dass dafür eine größere Vielfalt nicht nur von Gottesdienstformen, sondern auch von Zeiten und Orten nötig ist. Das geschieht bereits an vielen Stellen im Kirchenkreis mit gut besuchten Abendgottesdiensten, Taizé-Gebeten oder auch der Jugendkirche. Diese sollen künftig gleichberechtigt zu den traditionellen Sonntagsmorgen-Gottesdiensten stattfinden können.
Die Kreissynode ist das kirchenleitende Gremium der Evangelischen Kirche im Bereich Ahlen, Bönen, Hamm, Sendenhorst, Werl-Hilbeck und Werne, so zu sagen das Kirchenparlament für rund 83.000 evangelische Christinnen und Christen in den zwölf evangelischen Kirchengemeinden der Region. Sie setzt sich zusammen aus 108 gewählten Vertreterinnen und Vertretern der Kirchengemeinden und Synodalen Dienste (je zur Hälfte so genannte Laien und Pfarrerinnen oder Pfarrer) und berufenen Mitgliedern. Der Kreissynodal-Vorstand wird gewählt und besteht aus dem Superintendenten und seiner Vertreterin, dem Schriftführer sowie einem weiteren theologischen Mitglied und fünf „Synodal-Ältesten“. Die Synode im Kirchenkreis Hamm tagt in der Regel zweimal im Jahr.