26.327 Kilowattstunden regenerativer Strom wurden im vergangenen Jahr erzeugt, 9454 Kilowattstunden verbraucht – das ist die außerordentlich positive Bilanz des Umweltmanagements „Grüner Hahn“ der Evangelischen Kirchengemeinde Ahlen. Pfarrerin Martina Grebe, Umweltbeauftragte der Gemeinde, und das Umweltteam stellten die Zahlen jetzt vor.
„Bei Strom sind wir sehr gut aufgestellt, darauf sind wir stolz“, freute sich Martina Grebe. Müsse Strom bezogen werden, sei dieser garantiert erzeugter Ökostrom ohne Atomkraft und Kohle.
Die Bilanz bei der Wärmeenergie fiel weniger positiv aus. In den Jahren zuvor wurden die Gottesdienste im Winter in den kleinen Gemeinderäumen gefeiert. 2025 hat das Presbyterium dieses „Winterkirche“-Konzept revidiert und die Gottesdienste wieder in die Kirchen verlegt, was zu einem wesentlich höheren höhere Energieverbrauch führte. Allein in der Pauluskirche war das fast doppelt so viel, in der Christuskirche ungefähr 38 Prozent mehr. In der Paul-Gerhardt-Kirche wurde die Heizungssteuerung so angepasst, dass eine Halbierung des Energieverbrauchs erreicht werden konnte.
Für 2027 steht noch einmal eine Änderung in der Arbeitsweise des Umweltteams an: Wegen der Vereinigung mit der evangelischen Kirchengemeinde Sendenhorst wird das Umweltteam dann mit Gemeindegliedern aus Sendenhorst erweitert und man werde neu in den Zertifizierungsprozess eintreten, informiert Pfarrerin Grebe. Ziel bleibe es, bis zum Jahr 2040 klimaneutral zu werden.
Die Evangelische Kirchengemeinde Ahlen ist bisher die einzige im Kirchenkreis Hamm, die mit dem Umweltsiegel „Grüner Hahn“ zertifiziert ist.
Foto: Das Umweltteam der Kirchengemeinde mit (v.l.) Maurice Schröder, Kerstin Sohler, Pfarrerin Martina Grebe, Marion Schröder, Kathrin Sievers und Manfred Röttjes. Foto: Ralf Steinhorst
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