Pfingstsonntag: Erster Gottesdienst nach Corona

In einer Sondersitzung hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Ahlen in der vergangenen Woche beschlossen, ab Pfingsten wieder nach und nach mit Gottesdiensten in den Kirchen zu beginnen. Zunächst wird dies am Pfingstsonntag um 9.30 Uhr in der Pauluskirche der Fall sein. Dafür gelten besonderen Schutzmaßnahmen, die ein neunseitiges, vom Presbyterium erarbeitetes Sicherheitskonzept festhält. Weitere Konzepte werden demnächst auch für die anderen Kirchen erstellt.
Da in der Pauluskirche nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen besetzt werden darf, ist eine vorherige Anmeldung per Telefon (auch Anrufbeantworter) oder Mail im Gemeindebüro notwendig (Tel. 02382-81350, HAM-KG-Ahlen@kirchenkreis-hamm.de). Ohne Anmeldung ist der Gottesdienstbesuch nicht möglich, informiert das Presbyterium.
Besondere Auflagen für die Feier des Gottesdienstes sind z.B., dass die Besucherinnen und Besucher den Mund-Nasen-Schutz tragen und sich vorab die Hände desinfizieren müssen. Die Sitzplätze sind mit den entsprechenden Abständen durch grüne Tafeln gekennzeichnet, für Familien gibt es eigens ausgewiesene Plätze (gelbe Tafeln). Das Singen von Gemeindeliedern ist nicht vorgesehen; eine Einlass- und Ausgangsregelung wird durch die Mitarbeitenden angeleitet.
„Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen empfehlen wir Personen mit erhöhtem Risiko, nicht an den Gottesdiensten teilzunehmen“ sagt Pfarrerin Dorothea Helling, Vorsitzende des Presbyteriums. „Personen mit Krankheitssymptomen bitten wir dringend, von einer Teilnahme am Gottesdienst abzusehen“, so Helling weiter.
In dem Gottesdienst wird die langjährige Küsterin am Paul-Gerhardt-Haus in Walstedde, Gabriele Dobratz, verabschiedet, die nach 35 Jahren Dienst in der Gemeinde in den Ruhestand geht.

„Corona-Gebet“

Beten in schwierigen Zeiten gibt Kraft. Darum lädt Euch Pfarrerin Dorothea Helling (Ahlen) heute zu einem „Corona-Gebet“ ein, das auf Worten von Sylvia Bukowski beruht. (Foto: Myriam Zillies, Pixabay).

Presbyterium erstellt Sicherheitskonzept für Gottesdienste

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Ahlen hat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag einstimmig beschlossen, Schutzkonzepte für die einzelnen Kirchen zu erstellen, um dort wieder Gottesdienste zu feiern.
Am Montag (4. Mai) hat sich dazu eine Arbeitsgruppe getroffen, die das von der westfälischen Landeskirche vorgelegte Sicherheitskonzept an die Gegebenheiten der jeweiligen Kirche anpassen wird. „Wir nehmen uns Zeit mit der Ausgestaltung eines Konzeptes, das trotz Angst und Gefahr eine Feier im Geist Gottes zulässt“, sagt Pfarrerin Dorothea Helling, Vorsitzende des Presbyteriums. Deshalb würden bis Pfingsten zunächst weiter keine Gottesdienste stattfinden. „Die uns bereits vorgegebenen Maßregeln zeigen, dass Gottesdienste, wie wir sie noch bis Anfang März kannten, unter Bedingungen der Corona-Infektions-Gefahr nicht stattfinden können“, so die Theologin weiter. Strenge Verbote wie das Verbot zu singen und sich einander zu nähern seien eine starke Beeinträchtigung, aber es sei wichtig, die Feier der Gemeinschaft mit Gott wieder zu ermöglichen. 

Seit dem 1. Mai ist es grundsätzlich wieder gestattet, unter zahlreichen Auflagen Gottesdienste zu feiern. So müssen z.B. ausreichend Desinfektionsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden und die „Einbahnstraßenregelung“ für das Betreten und Verlassen der Kirche muss gewährleistet sein.