Gottesdienst mit Prinz Rosi 1.

Hoher Besuch wird am kommenden Sonntag (16. Februar) um 9.30 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche (Paul-Gerhardt-Strasse 7, 59229 Ahlen) erwartet: Ahlens Karnevalsprinz Rosi 1. wird mit seinem Gefolge und vielen Närrinnen und Narren den Prinzengottesdienst feiern. Rosi 1. alias Michael Rose war vor einigen Jahren Presbyter der Evangelischen Kirchengemeinde Ahlen und hatte sich gewünscht, „seinen“ Gottesdienst, der im Ahlener Karneval Tradition hat, in der Paul-Gerhardt-Kirche zu feiern. Mit dabei sein wird außerdem das Kinderprinzenpaar Fabrice 1. und Lara 1. sowie als musikalische Begleitung die Happy Trumpets. Gestaltet wird der ökumenische Gottesdienst, in dem auch Brot und Trauben geteilt werden, von den Pfarrern Willi Stroband und Markus Möhl.

Ökumenischer Valentinsgottesdienst in Borbein

Die Lichtkapelle Herz-Jesu-Borbein (Sendenhorster Strasse 49, 59229 Ahlen) ist diesmal der Ort des Geschehens für den ökumenischen Valentinsgottesdienst am 14. Februar. „Farben der Liebe“ haben die Organisatoren von der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde als Motto ausgesucht – passend zu der Möglichkeit, diese Kirche durch ein fest installiertes Multimediasystem farbig auszuleuchten. Die Pfarrer Bernd Egger, Willi Stroband und Markus Möhl sowie Pastoralreferent Thomas Gocke werden den Gottesdienst für „Liebende aller Couleur“, der um 19 Uhr beginnt, mit Texten und Gebeten gestalten. Geplant ist auch, dass einzelne Paare in kurzen Interviews von ihrer persönlichen Liebesgeschichte erzählen. Für die musikalische Gestaltung wird Kirchenmusiker Martin Göcke sorgen.
Im Gottesdienst besteht die Möglichkeit, sich als Paar oder einzeln segnen zu lassen.

Jona in der Freitagskirche

„Jona im Bauch des Fisches“ – diese Bibelgeschichte ist kein Märchen für kleine Kinder, sondern ein Gleichnis für die Untiefen des Lebens. Die Geschichte des Propheten, die in der Freitagskirche am 7. Februar um 19 Uhr in der Pauluskirche (Bismarckstrasse 37, 59229 Ahlen) im Mittelpunkt steht, ermutigt, die dunklen Phasen des Lebens nicht als verlorene Zeit zu betrachten. Vielmehr können sie ein Rückzug vom gewohnten Alltag sein, der eine persönliche Weiterentwicklung vorbereiten kann. In bildlich-poetischer Sprache beschreibt die Bibel, was Menschen schon immer in Krisen erlebt haben und wie diese mit Hilfe des Glaubens bewältigt werden können. 
Pfarrerin Dr. Petra Gosda gestaltet den Gottesdienst. Die musikalische Begleitung übernimmt Reinhold Leuthardt (Orgel). Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur persönlichen Segnung. Auch Kerzen können angezündet werden für den Frieden in der Welt oder persönliche Gebetsanliegen.
Vor dem Gottesdienst wird zu Snacks eingeladen.

Foto. pixabay.com

Ahlener Friedensbündnis ruft zu Demo auf

Zu einer Demonstration für Frieden, Freiheit und Demokratie ruft das Ahlener Friedensbündnis am 8. Februar um 16 Uhr auf dem Marktplatz auf. Die Mitglieder des Bündnisses, zu denen auch die Evangelische Kirchengemeinde Ahlen gehört, wollen ein Zeichen setzen „gegen jeden politischen Extremismus, gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus, gegen jede Diskriminierung, Intoleranz, Ausgrenzung“, so der Sprecher Benedikt Ruhmöller. Neben einigen Redebeiträgen aus der Ahlener Bevölkerung wird Manfred Breuckmann der Hauptredner sein. Der vom WDR bekannte Moderator setzt sich schon seit Jahren für demokratische Werte ein.

Kirchen schreiben „Brandbrief“ an Abgeordnete

Quelle: evangelisch.de/epd

In einem Brandbrief warnen die beiden Kirchen die Unionsparteien eindringlich davor, Anträge für eine Verschärfung der Asylpolitik mit Unterstützung der AfD durch den Bundestag zu bringen. Sie befürchten einen großen Schaden für die Demokratie.
Die Fraktionen hätten sich mit der Auflösung der Ampel-Koalition darauf verständigt, keine Abstimmungen herbeizuführen, in der die Stimmen der AfD ausschlaggebend sind, heißt es in einem Schreiben an alle Bundestagsabgeordneten, das dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt. „Wir befürchten, dass die deutsche Demokratie massiven Schaden nimmt, wenn dieses politische Versprechen aufgegeben wird“, heißt es darin weiter.
In dem Schreiben, das von den Leitungen der Berliner Büros der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der katholischen Deutschen Bischofskonferenz unterzeichnet ist, äußern die Kirchen Befremden über „Zeitpunkt und Tonlage“ der aktuellen Debatte. „Sie ist dazu geeignet, alle in Deutschland lebenden Migrantinnen und Migranten zu diffamieren, Vorurteile zu schüren und trägt unserer Meinung nach nicht zur Lösung der tatsächlich bestehenden Fragen bei“, heißt es darin.
Dem Schreiben ist eine vierseitige Stellungnahme (Download hier) zu dem Entwurf des „Zustrombegrenzungsgesetzes“ der Fraktion von CDU und CSU beigefügt, das am Freitag im Parlament zur Abstimmung gestellt werden soll. In der Stellungnahme heißt es, die vorgeschlagenen Gesetzesänderungen hätten keinen der Anschläge verhindert, die Anlass für die aktuelle Debatte sind.
Die Attentate von Magdeburg und Aschaffenburg seien von offensichtlich psychisch kranken Personen begangen worden. „Die Taten zeigen aus Sicht der Kirchen daher ein Defizit hinsichtlich des Informationsaustausches unterschiedlicher Behörden und einen eklatanten Mangel an adäquater Versorgung psychisch Kranker auf“, heißt es in der Stellungnahme.
Der Gesetzentwurf der Union sieht unter anderem vor, eine Begrenzung der Migration als Ziel im Aufenthaltsgesetz festzuschreiben und den Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten zu beenden. Er wurde bereits im vergangenen Jahr im Bundestag beraten, wird nun aber als Reaktion auf die Messerattacke in Aschaffenburg zur Abstimmung gestellt. Weil SPD und Grüne die Pläne der Union ablehnen, hat der Entwurf nur eine Chance, wenn neben anderen auch die AfD im Bundestag zustimmt. Das gilt auch für zwei Anträge der CDU/CSU-Fraktion zur Verschärfung der Asylpolitik, über die bereits am Mittwoch abgestimmt werden soll. Darin enthalten ist die rechtlich umstrittene Zurückweisung Schutzsuchender an den deutschen Grenzen.

https://www.evangelisch.de/inhalte/238769/29-01-2025/asyl-antraege-der-union-kirchen-schreiben-brandbrief-abgeordnete

Sing along-Gottesdienst am 2. Februar

„Glück muss der Mensch haben“ lautet der Titel des nächsten Sing along-Gottesdienstes am 2. Februar um 17 Uhr in der Pauluskirche (Bismarckstrasse 37, 59229 Ahlen). Dazu haben Kirchenmusiker Martin Göcke und Pfarrer Markus Möhl Lieder und Texte ausgesucht, die glücklich machen können – auch ganz persönlich. „Für mich ist es z.B. ‚Griechischer Wein‘ von Udo Jürgens“, sagt Pfarrer Möhl. Und Martin Göcke hat sich den Song „Don’t worry be happy“ ausgesucht. Auch der Wunsch eines Gottesdienstbesuchers wird dabei sein: „Ich liebe das Leben“ von Vicky Leandros. Dazu kommen wieder moderne Kirchenlieder sowie biblische und andere Texte zum Thema Glück. „Wir wollen dem Glück ein bisschen auf die Spur kommen und hoffen, dass alle am Ende etwas glücklicher nach Hause gehen“, hofft Markus Möhl. Dazu können auch die Texte der Ahlener Dichterin Hillu Baron beitragen, die zum zweiten Mal in einem Sing along-Gottesdienst zu Gast ist.
Ab 16.30 Uhr gibt es in der Pauluskirche wie immer wieder Getränke und Knabbereien.

Gedenken an Auschwitz-Befreiung

Zu einem Gottesdienst anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz laden die Evangelische und die Katholische Kirchengemeinde Ahlen am 27. Januar um 18.30 Uhr in die Christuskirche ein (Gemmericher Strasse 41a, 59229 Ahlen). Kooperationspartner sind die SPD Ahlen und der DGB Ahlen.
„Mit diesem Tag verbinden wir die Brutalität derer, die ein Unrechtsregime in Deutschland aufgebaut haben. und sehen auch, wie massiv manche Strömung von damals uns heute wieder zu fangen versucht“, sagt Pfarrerin Dorothea Helling zum Anlass des Gottesdienstes, den sie zusammen mit dem katholischen Pfarrer Willi Stroband hält. Deshalb liege es „in unserer Verantwortung, aus den Verbrechen der Vergangenheit zu lernen und dafür zu sorgen, dass sie sich nicht wiederholen“ ergänzt der Lokalpolitiker und Mitinitiator Manfred Kreutz das Ansinnen der Gedenkveranstaltung, bei der auch die erste Beigeordnete der Stadt Ahlen, Stephanie Kosbab, eine Ansprache halten wird.

Klarinetten-Trio beim „Musikalischen Ausklang“

Musik für Klarinette, Klavier und Orgel sind beim nächsten „Musikalischen Ausklang“ am 26. Januar um 17 Uhr in der Pauluskirche (Bismarckstrasse 37, 59229 Ahlen) zu hören. Das Klarinetten-Trio Inga Baron, Pascale Schembecker und Claudia Breloh wird zusammen mit Kantorin Larissa Blechmann unter dem Titel „Musik zum Jahresanfang“ Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart, Maurice Ravel und Pjotr Iljitsch Tschaikowsky zu Gehör bringen. 
Mozarts „Divertimenti“ waren im 18.Jahrhundert die perfekte Unterhaltungsmusik – leicht, charmant und voller Eleganz. Der weltberühmte Komponist schrieb viele dieser Stücke, um die Wünsche wohlhabender Auftraggeber zu erfüllen. Dabei ließ er sich dabei aber nicht auf bloße Hintergrundmusik reduzieren, sondern erschuf kleine Meisterwerke, deren Qualität auch heute noch zu hören ist. Mit der Nussknacker-Suite von Tschaikowsky werden die Zuhörer in die zauberhafte Welt des berühmten Balletts entführt, das gerade zum Jahresanfang in vielen Theatern gespielt wird und auch kürzlich erst in der Ahlener Stadthalle zu erleben war. Im Konzert in der Pauluskirche wird die Bearbeitung für Klarinetten-Trio und Orgel zu hören sein.
Der Eintritt zum „Musikalische Ausklang“ ist kostenlos. Kantorin Larissa Blechmann freut sich aber über eine Spende für die Kirchenmusik der Gemeinde.
Auf dem Bild (von links): Pascale Schembecker, Claudia Breloh, Inga Baron.