Kirchengemeinden Sendenhorst-Vorhelm und Ahlen fusionieren

In zwei zeitgleich stattfindenden Gemeindeversammlungen der Evangelischen Kirchengemeinden Sendenhorst-Vorhelm und Ahlen am vergangenen Sonntag (13. April) wurden die Gemeindeglieder darüber informiert, dass beide Gemeinden auf eine Fusion zugehen werden. Dieser Beschluss wurde von den Leitungsgremien nach mehreren gemeinsamen Sitzungen im März gefasst und beinhaltet, dass die vormals selbstständigen Gemeinden sich zu einer Gemeinde zusammenschließen.  Dabei, so wurde betont, sollen die Identitäten beider Gemeinden gewahrt bleiben. 
Auf der Gemeindeversammlung in Sendenhorst wurde festgehalten, dass es auch in Zukunft Gottesdienste und ein kirchliches Leben in Sendenhorst und Vorhelm geben werde. Nach dem Weggang von Pfarrer Olaf Burghardt, dessen Vertretungsdienst im Mai endet, wird eine enge Kooperation mit der Kirchengemeinde Ahlen angestrebt, da die dort tätigen Pfarrer und Pfarrerinnen in Zukunft die pastorale Arbeit auch in dem Ahlener Ortsteil und in der Nachbarstadt übernehmen werden. 
Die Umsetzung des Beschlusses wird nun einige Zeit in Anspruch nehmen. So muss ein gemeinsamer Name für die Kirchengemeinde gefunden und ein neues Siegel erstellt werden. Hinzu kommen kleinere Themen des alltäglichen Miteinanders wie das Zusammenwachsen der Gemeindebüros, die Koordination von Abläufen und einiges mehr. Außerdem muss das Landeskirchenamt in Bielefeld dem Beschluss zustimmen, bevor die Fusion dann am Pfingstsonntag (24.Mai) 2026 umgesetzt werden soll.

Tagesausflug zur Ausstellung im Kloster Dalheim

Am Samstag, den 26. April 2025, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Ahlen zu einer Tagesfahrt zum Kloster Dalheim in der Nähe von Paderborn ein. Dort ist die Ausstellung „Und vergib uns unsere Schuld? Kirchen und Klöster im Nationalsozialismus“ zu sehen, die erstmals in einer großangelegten Sonderschau die komplexe Wechselbeziehung von Christentum und Nationalsozialismus aufarbeitet. Die Ausstellung beleuchtet anhand von zehn Fragen kirchliches und „christliches“ Verhalten zwischen Widerstand und Kooperation. Sie zeigt anhand bewegender Beispiele von einfachen Gläubigen über evangelische und katholische Ordensleute und Bischöfe bis hin zum Papst mögliche Motive für individuelles Handeln bzw. Nicht-Handeln auf.
Start der Tagestour ist um 10.00 Uhr an der Rückseite des Ahlener Bahnhofes. Nach einer persönlichen Zeit für die Erkundung des Klosters, der Klostergärten oder des Klosterwirtshauses steht eine 60-minütige Führung durch die Sonderausstellung an. Die Rückfahrt nach Ahlen ist um 17.00 Uhr. Die Kosten für den Tagesausflug, der von Pfarrerin Martina Grebe begleitet wird, betragen inkl. Busfahrt, Eintritt sowie der Führung 30 Euro pro Person. Kinder und Jugendliche in Begleitung eines Erwachsenen zahlen einen ermäßigten Preis von 15 Euro. Das Geld wird im Bus gesammelt.

Eine Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl unbedingt erforderlich und ab sofort möglich im Gemeindebüro der Evangelischen Kirchengemeinde Ahlen (Raiffeisenstrasse 3, 02382-81350).
Foto: Kloster Dalheim

Trio LaFaRe im Musikalischen Ausklang

Das Trio LaFaRe wird am 4. Mai um 17 Uhr in der Pauluskirche (Bismarckstrasse 37, 59229 Ahlen) gemeinsam musizieren. Zu hören ist das Klavierquintett A-Dur, Op.81, von Antonin Dvorak, für das das Trio zum Quintett erweitert wurde. Neben der seit über zwei Jahrzehnten bestehenden Grundbesetzung von Stefanie Dues (Violine), Regine Overbeck (Cello) und Kantorin Larissa Blechmann (Klavier) sind diesmal auch Judith Prange (Violine) und Norbert Koop (Viola) dabei.
Dvoraks Klavierquintett ist bis heute eines der meist gespielten Werke. Heimatliebe, Naturverbundenheit und tiefe Religiosität, aber ebenso berauschende Lebensfreude kommen in diesem großartigen Werk der Kammermusik zum Ausdruck.
Der Eintritt ist wie immer frei. Um eine Spende für die Kirchenmusik wird gebeten.

Tröstliche Gedanken für Trauernde

„Zwischen Trauer und Trost“ heißt die ökumenische Andacht, die am kommenden Samstag, 12. April, um 17 Uhr in der evangelischen Christuskirche (Gemmericher Strasse 41a, 59229 Ahlen) stattfindet. Dabei handelt es sich um einen Gottesdienst für trauernde Angehörige, aber auch für Menschen, die hoffnungsvolle Gedanken in schwierigen Lebenssituationen suchen. Beate Lubold, eine Ehrenamtliche aus der evangelischen Kirchengemeinde, wird dazu selbst geschriebene Gebete und Texte beitragen. Pfarrer Markus Möhl hält die kurze Predigt und Pastoralreferentin Judith Temme übernimmt die liturgischen Elemente. Für die musikalische Gestaltung ist Helene Buschbach zuständig. Im Anschluss an die Andacht laden die Organisatoren zu einem lockeren Beisammensein bei Tee, Wein und anderen Getränken ein. Auch Knabbereien werden im festlich geschmückten Gemeindesaal gereicht. Dabei können sich die Teilnehmenden über ihre besondere Trauersituation austauschen und, falls Bedarf besteht, auch ein seelsorgliches Gespräch mit Pfarrer Möhl oder Pastoralreferentin Temme führen.

Neues Gottesdienstformat mit Bibliolog

Ein neues Gottesdienstformat startet am 27. April um 17 Uhr in der Christuskirche (Gemmericher Straße 41a, 59229 Ahlen): Pfarrerin Martina Grebe wird dann unter dem Titel „Zwischen den Zeilen – Biblische Geschichten neu erleben“ einen so genannten „Bibliolog-Gottesdienst“ anbieten. Bibliolog ist eine Methode, mit der die Gemeinde einen biblischen Text gemeinsam von innen heraus erleben und auslegen kann. Er ermuntert zum Dialog zwischen biblischer Geschichte und Lebensgeschichte. Im Verlauf des Bibliologs werden die Gottesdienstbesucher eingeladen, sich in eine bestimmte Gestalt aus der Geschichte hinein zu versetzen. So können Aspekte entdeckt werden, die zwischen den Zeilen zu finden sind.

Frühlingsgefühle im Sing along-Gottesdienst

Im nächsten Sing along-Gottesdienst am 6. April um 17 Uhr in der Pauluskirche (Bismarckstrasse 37, 59229 Ahlen) sollen diesmal Frühlingsgefühle geweckt werden. Dazu haben Kirchenmusiker Martin Göcke und Pfarrer Markus Möhl Lieder und Texte ausgesucht, die das Erwachen der Natur als auch die damit verbundenen menschlichen Empfindungen aufnehmen. Kurz vor dem Osterfest spielt natürlich auch das neue Leben, das Gott schenkt, eine Rolle.
Vor dem Gottesdienst werden wieder Getränke und Snacks angeboten.

Der Umbau beginnt – Synode beschliesst erste Maßnahmen

Die Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Hamm hat am Freitag (21. März) in einer Sondersitzung im Gemeindehaus an der Christuskirche in Hamm Westen erste Maßnahmen zur Transformation beschlossen. Auf Grundlage der Ergebnisse aus sechs Arbeitspaketen, die im Juni 2024 beschlossen worden waren, stellte die Synode die Weichen für gemeindeübergreifende Kooperation und die verstärkte Profilierung der kirchlichen Angebote. 
An der Synode haben auch die Pfarrerinnen und Pfarrer aus Ahlen sowie Albert Barrey, Rita Röller und Kerstin Sohler aus dem Presbyterium teilgenommen.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie hier.
Der gesamte Prozess ist hier dokumentiert.

Foto: Kirchenkreis Hamm

Sondersynode zum Transformationsprozess

Die Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Hamm tritt am heutigen Freitag, 21. März, ab 16 Uhr zu einer Sondersitzung im Gemeindehaus an der Christuskirche in Hamm Westen zusammen. Die Sondersynode wird auf der Grundlage der Ergebnisse aus den sechs Arbeitspaketen, die im Juni 2024 beschlossen worden waren, über erste konkrete Maßnahmen zur Transformation beraten. Diese Maßnahmen sollen den veränderten Lebensumständen und Bedürfnissen der Kirchenmitglieder ebenso Rechnung tragen wie dem Rückgang von Finanzen und Personal.
Der Transformationsprozess „Wegen Umbau geöffnet“ war am 15. März 2023 einstimmig von der Synode auf den Weg gebracht worden. Nach zwei Jahren intensiver Diskussionen unter großer Beteiligung von Hauptamtlichen, Ehrenamtlichen und Interessierten innerhalb und auch außerhalb der Kirche kommt dieser Umbauprozess nun in die Phase der Umsetzung. Alle Informationen und die bisherigen Ergebnisse dieses Transformationsprozesses sind unter www.kirchenkreis-hamm.de/wirbauenum öffentlich einsehbar.
Die Synode tagt wie immer öffentlich, ist also für Interessierte offen. Vor der Synode besteht ab 14 Uhr die Möglichkeit, die Ausstellung „Kirchen als Vierte Orte – Perspektiven des Wandels“ zu besichtigen. Sie zeigt 27 Beispiele von umgenutzten Kirchen aus Nordrhein-Westfalen.
Die Kreissynode ist das kirchenleitende Gremium für rund 70.000 Evangelische in den zwölf Kirchengemeinden in Ahlen, Ascheberg-Herbern, Bönen, Drensteinfurt-Walstedde, Hamm, Sendenhorst, Werl-Hilbeck und Werne. Sie besteht aus 87 gewählten Vertreter:innen der Kirchengemeinden und Synodalen Dienste (je zur Hälfte Nichttheologen und Theologen) und berufenen Mitgliedern.
Quelle: http://www.kirchenkreis-hamm.de