„Punkt10“: Neues Angebot in der Pauluskirche

An Sonntagen, an denen am Vormittag kein Gottesdienst in der Pauluskirche stattfindet, ist diese von 9.30 bis 11 Uhr geöffnet. Das Gotteshaus lädt dann dazu ein, einzutreten, zur Ruhe zu kommen und die Stille zu genießen. Auch besteht die Möglichkeit, eine Kerze anzuzünden für einen geliebten Menschen oder für den Frieden in der Welt. Um 10 Uhr wird von Ehrenamtlichen ein Gebet vorgelesen. Wer daran teilnehmen möchte, kann mit anderen vor dem Altar Platz nehmen, aber es ist auch möglich, für sich allein in der Bank zu sitzen.
Im Eingangsbereich liegt ein Fürbittenbuch aus für persönliche Gebetsanliegen, die ebenfalls vorgelesen werden.
Mit diesem neuen Angebot möchte die Evangelische Kirchengemeinde im Rahmen der „offenen Kirche“ ein Zeichen der Willkommenskultur setzen und es den Besuchern und Besucherinnen ermöglichen, den Sonntag zu einem besonderen Tag des Innehaltens vom gewohnten Alltag zu machen.

Schon fast Tradition: Silvesterkonzert

Ein Jahreswechsel mit Musik ist am 31. Dezember um 23 Uhr in der St. Marienkirche in Ahlen zu erleben. Im Anschluss um Mitternacht laden die Akteure zum gemeinsamen Anstoßen auf dem Kirchplatz ein. Mit dabei sind Sylvia Schlenkert (Gesang), Anne Katrin Hoffmann (Gesang) und Eduard Oldenburger (Gitarre), Susanne Mandelkow (Querflöte), Anja Dresen (Violine), Alina Zahn (Gesang), Hubertus Rüstiger (Trompete), Larissa und Andreas Blechmann (Klavier) und Winfried Appel (Orgel). Vor Beginn des Konzertes werden die Besucherinnen und Besucher mit zwei- und vierhändiger Orgelmusik zum Jahresausklang begrüßt.
Mit dem fünften Silvesterkonzert zum Jahresausklang bildet sich nun schon eine kleine ökumenische Tradition, zu der auch in diesem Jahr der Eintritt frei ist.

Adventliche Freitagskirche

Das Gleichnis vom Schatz im Acker steht im Mittelpunkt der adventlichen Freitagskirche am 6. Dezember um 19 Uhr in der Pauluskirche (Bismarckstrasse 37, 59229 Ahlen). Sie bietet die Gelegenheit zu einer Pause von der vorweihnachtlichen Hektik, lädt zum Innehalten ein und bietet in der von Kerzen beleuchteten Kirche eine ruhige Atmosphäre, zu der auch die Adventslieder beitragen werden. Für die musikalische Begleitung des Gottesdienstes, den Schulpfarrerin Dr. Petra Gosda hält, sind Kantorin Larissa Blechmann und Alina Zahn (Gesang) zuständig.
Vor dem Gottesdienst gibt es alkoholfreien Punsch und Kekse. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur persönlichen Segnung und zum Anzünden von Kerzen für persönliche Bitten.

Weihnachtskonzert mit vielen Akteuren

Das „Oratorio de Noël“ (Weihnachtsoratorium) von Camille Saint-Saëns ist am 29. Dezember um 18 Uhr in der Marienkirche zu hören. Unter der Gesamtleitung der beiden Kantoren Larissa und Andreas Blechmann sind viele Mitwirkende daran beteiligt. Solisten sind Annika van Dyk (Alt), Takako Oishi (Sopran), Cristian Ramirez (Tenor), und Jonas Schimmel (Bariton). Die Chorparts übernehmen die Chorgemeinschaft St. Bartholomäus und der Chor der Pauluskirche. Für die musikalische Begleitung sorgt das Westfälische Kammerorchester.
Das „Oratorio de Noël“ enstand 1858. Camille Saint-Saëns, ein katholischer Kirchenmusiker, war damals 23 Jahre alt und hatte eine Stellung an der Kirche La Madeleine in Paris inne. Das Oratorium ist vorwiegend lyrisch-kontemplativ komponiert und legt, wie zu der Zeit üblich, Wert auf den Text und dessen Betrachtung. Die Textpassagen kommen aus dem Lukas- und Johannesevangelium, aus den Psalmen und den Büchern der Propheten.
Der Eintritt zum Konzert kostet 15 Euro.

Neue Rubrik: Aus dem Presbyterium

Mit der neuen Rubrik „Aus dem Presbyterium“ auf der Homepage möchte das Leitungsgremium der Evangelischen Kirchengemeinde Ahlen für noch mehr Transparenz mit Blick auf seine Entscheidungen und die allgemeine Entwicklung der Kirchengemeinde sowie der Gesamtkirche sorgen. „Auf der Gemeindeversammlung am 30. Oktober ist deutlich geworden, dass sich Gemeindeglieder noch mehr Informationen wünschen und auch interessiert sind an Hintergrundwissen“, sagt Pfarrer Markus Möhl, derzeit Vorsitzender des Presbyteriums. Diesem Wunsch wolle man u.a. durch die neue Rubrik nachkommen. In Planung sind auch besondere Informationsformate im kommenden Jahr, bei denen interessierte Gemeindeglieder Wissenswertes aus der Gemeindearbeit erfahren können und einzelne Arbeitsbereiche detaillierter vorgestellt werden.

“Winterkirche“ wird nicht fortgeführt

Die „Winterkirche“ wird nach einem Beschluss des Presbyteriums nicht fortgeführt. Die Regelung, dass Gottesdienste in den Gemeindezentren stattfinden und die Kirchen von Januar bis März ungeheizt bleiben, wurde während der Energiekrise eingeführt, um u.a. auf die knappen Gasressourcen zu reagieren und gleichzeitig einen größeren Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes zu leisten.
In diesem Winter werden die Gottesdienste, Konzerte und alle weiteren Veranstaltungen in den angemessen beheizten Kirchen stattfinden. Dies gilt für die Pauluskirche, die Christuskirche und die Paul-Gerhardt-Kirche.

Stimmungsvoller Taizé-Gottesdienst

Am 13. November hat in der Ahlener Christuskirche ein weiterer Gottesdienst aus der Reihe „Atempause“ stattgefunden, der diesmal wieder im bekannten Taizé-Format gestaltet wurde. Das Thema des Gottesdienstes war „Gemeinschaft: Wir feiern Gottesdienst über alle trennenden Grenzen hinweg“. Gesungen wurden die traditionellen Taizé-Lieder wie „Magnificat“, „Bleibet hier und wachet mit mir“ und „Bless the Lord my Soul“. Der besonders ausgewählte Bibelvers wurde unter anderem in den Sprachen Deutsch, Englisch, Italienisch, Latein und Persisch gelesen – ein Zeichen der Verbundenheit auch über die sprachlichen Grenzen hinweg. Ausgewählt hatte die Gruppe „Atempause“ zusammen mit Pfarrerin Dr. Petra Gosda den 133. Psalm, ein Wallfahrtslied von David über die Wichtigkeit der Gemeinschaft und das Zusammenleben. Besondere ökumenische Unterstützung kam in dem gut besuchten Gottesdienst durch Pfarrer Willi Stroband. Die musikalische Begleitung lag in den Händen von Kantorin Larissa Blechmann und dem Pauluschor.
Im Anschluss waren die Besucherinnen und Besucher zu Punsch und Keksen eingeladen.

“Adventsleuchten“ rund um die Christuskirche

Nach dem großen Zuspruch im letzten Jahr lädt der Förderverein Diakonie Ahlen e. V. in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Ahlen am 30. November wieder zum Adventsleuchten rund um die Christuskirche ein. Besucherinnen und Besucher können von 12 bis 17 Uhr ein stimmungsvolles Adventsfest genießen – drinnen wie draußen, mit einem abwechslungsreichen Programm für die ganze Familie. Süße und herzhafte Leckereien werden angeboten ebenso wie eine gemütliche Cafeteria und ein Kreativmarkt mit liebevoll gestalteten Handarbeiten und Geschenkideen für die Weihnachtszeit. Kinder können sich auf spannende Spiele und Aktionen freuen, während musikalische Beiträge für eine festliche Atmosphäre sorgen. Ein besonderes Highlight des Tages: der große Adventskranz vor der Christuskirche wird feierlich erleuchtet und bildet den Rahmen für einen stimmungsvollen Auftakt der Adventszeit.

Ehrenamtliche Lektor*innen gesucht

Im Oktober hatten an drei Sonntagen, u.a. wegen Krankheit im Pfarrteam, ehrenamtliche Lektorinnen die Gottesdienste am Sonntagmorgen übernommen. „Dafür sind wir sehr dankbar und froh, dass wir so kompetente Ehrenamtliche in unserer Gemeinde haben“ sagt Pfarrer Markus Möhl, Vorsitzender des Presbyteriums. Wegen der guten Erfahrungen, die die Lektorinnen dabei gemacht haben, haben sich einige auch weiterhin dazu bereit erklärt, in Zukunft gelegentlich Gottesdienste zu gestalten – u.a. auch auf dem Hintergrund, dass ab dem kommenden Jahr jeweils ein agendarischer Gottesdienst (statt bisher zwei) am Sonntag stattfinden wird. Die Lektorinnen könnten ergänzende Angebote machen, die von einem kurzen Gebet mit Kerzen anzünden, einer Andacht oder einem Gottesdienst mit liturgischen Elementen reichen können.
Wer daran Interesse hat, kann sich an Pfarrerin Dr. Petra Gosda wenden, die den Lektor*innenkreis koordiniert (petra.gosda@kirchenkreis-hamm.de, ‬02382/889520). „Als Presbyterium werden wir selbstverständlich die nötige Unterstützung wie z.B. Materialien oder auch Fortbildungen anbieten“, sagt Pfarrer Möhl.
Foto: http://www.pixabay.com

„Aufbruch statt Abbruch“ – Einladung zum Mitdenken

Auf der Gemeindeversammlung am 30. Oktober wurde u.a. darüber informiert, dass ab dem kommenden Jahr jeweils ein agendarischer Gottesdienst (statt bisher zwei) pro Sonntag stattfinden werde. Das sorgte bei vielen Gemeindegliedern für Unruhe und Unverständnis. Dr. Ulrike Frede, die in der Kirchengemeinde auch als ehrenamtliche Seelsorgerin tätig ist, hat daraufhin einen Aufruf verfasst, in dem sie anregt, sich anlässlich dieser Entwicklung nicht einer negativen Stimmung hinzugeben, sondern selbst konstruktiv zu einem Aufbruch beizutragen. Als Grundlage dafür bittet sie alle interessierten Gemeindeglieder, sich alleine oder in kleinen Kreisen grundlegende Gedanken zu der Frage „Wie wollen wir in Zukunft Gemeinde sein?“ zu machen und diese per Mail (ulrikefrede@t-online.de) an sie zu senden, damit alle Überlegungen bis zur nächsten Sitzung des Presbyteriums am 12. Dezember zusammengefasst und zur Beratung zur Verfügung gestellt werden können. 
Dieser Aufruf lag auch dem Presbyterium bei seiner letzten Sitzung am 7. November vor. Die Idee, möglichst viele Gemeindeglieder in die Mitgestaltung des Aufbruchs in die neuen, veränderten Verhältnisse einzubeziehen, wurde ausdrücklich begrüßt.

Wenn Sie sich auch einbringen und den ursprünglichen Aufruf erhalten möchten, wenden Sie sich bitte per Email direkt an Dr. Ulrike Frede (ulrikefrede@t-online.de). 

Eine Umfrage, bei der Sie ihre Ideen und Anregungen schriftlich äußern können, finden Sie hier:
online: Umfrage zur Zukunft der Gemeinde
als ausfüllbares pdf-Dokument: Umfrage zur Zukunft der Gemeinde